Produktionen

was kommt
DIE LETZTEN TAGE DER MENSCHLICHKEIT
von Christian Qualtinger und Zeno Stanek frei nach Karl Kraus.
Eine Adaption und Bearbeitung des berühmten, vor hundert Jahren entstandenen Szenenkonglomerats "Die letzten Tage der Menschheit" als unerbittliche Satire auf den aktuellen Zustand unserer Gesellschaft im Sinne des gesellschaftskritischen Analytikers Karl Kraus. Voller bitterbösem Humor leitet Karl Ferdinand Kratzl in der neu geschaffenen Figur des Conferenciers das Publikum durch die zahlreichen, rasch wechselnden Szenen, die von einem über 30 Darstellerinnen und Darstellern umfassenden Ensemble gespielt werden. Es scheint, als wäre der Mensch selbst, wäre die Welt dabei, den letzten Funken an Menschlichkeit neuerlich zu begraben.
Mit:
Karl Ferdinand Kratzl als Conferencier
und:
Elke Hartmann
Julia Kronenberg
Rainer Stelzig
Christian Strasser
Karin Verdorfer
u.v.a.

Regie und Produktion: Zeno Stanek
Musik/Dramaturgie: Karl Stirner
Bühne: Andreas Mathes
Licht: Sabine Wiesenbauer
Kostüme: Ingrid Leibezeder
Maske: Gerda Fischer
Ton: Matija Schellander
Technische Leitung: Dieter Gebetsberger
Regie- und Produktionsassistenz: Johannes Gruber
TERMINE:
Premiere: 2. August 2012, 20:15 Uhr
weitere Vorstellungen : 3., 4., 5., 10., 11., 12., 17., 18., 19., 24., 25., 26. August
20:15 Uhr.
10% Ermäßigung für Ö1 Club-Mitglieder

Karten erhalten Sie bei:
www.ticketonline.at
Tel.: (01) 88 0 88
was war
Harry And Sally 2011
"Harry und Sally" von Laura Ephron.

Österreichische Erstaufführung.
Die romantische Komödie Hollywoods als neue Theaterfassung. Pointiert witzige Dialoge und eine herzzerreißende Liebesgeschichte.

Als sich Harry und Sally das erste Mal begegnen, liegen sie sich sofort in den Haaren. So ist Harry der Meinung, Männer und Frauen könnten nie miteinander befreundet sein, weil ihnen immer der Sex dazwischen komme. Ihre Wege trennen sich um sich fünf Jahre später wieder zufällig zu kreuzen. Sally ist zu diesem Zeitpunkt in fixen Händen und Harry verlobt. Fünf weitere Jahre später, mittlerweile beide von ihren Partnern getrennt, werden sie zu engen Freunden. Der Versuch sich gegenseitig zu verkuppeln führt dazu, dass sich ihre Freunde ineinander verlieben. Muss sich Harry vom Gegenteil seiner Geschlechtertheorie überzeugen lassen? Oder kommt am Ende der Sex, oder noch viel schlimmer, die Liebe dazwischen?

Ein Schlagfertig witziger wie romantischer Theaterabend.

Mit: Silvia Meisterle, Volker Schmidt, Gisela Salcher, Simon Jaritz, u.v.a.
Regie: Zeno Stanek
Bühne: Andreas Mathes
Kostüme: Anna Katharina Jaritz
Licht: Sabine Wiesenbauer

VORSTELLUNGSTERMINE
Premiere: 28. Juli 2011, 20:30 Uhr
Weitere Vorstellungen: 29., 30., 31. Juli
5., 6., 7., 12., 13., 14. August 2011, 20:30 Uhr

Genießen Sie unser Theater - ein preisgekrönter Holzbau im wunderbaren Ambiente am Ufer des Herrensees - und lassen Sie den Abend mit Waldviertler Spezialitäten und Weinen aus Niederösterreich ausklingen.
Die Vorstellung findet bei jedem Wetter statt!

Infos:
www.herrenseetheater.at
t. 0720 407704
f. 0720 407704 9
office@herrenseetheater.at

2010
Das Stück

"Komödie im Dunkeln" von Peter Shaffer

Der junge aufstrebende Bildhauer Brindsley Miller und seine quäkende Verlobte Carol erwarten einen Millionär und Kunstsammler. Um die ärmliche Wohnung etwas aufzumöbeln, "borgen" sie sich Antiquitäten ihres kurzfristig verreisten Nachbarn Harold, um den ebenso eingeladenen Vater Carols, Colonel Melkett, zu beeindrucken. Ein plötzlicher Kurzschluss lässt nicht nur die ängstliche Hausmitbewohnerin Miss Furnival hilfesuchend auftauchen, sondern stürzt das junge Paar in folgenschwere Verwicklungen. Nach dem Erscheinen des Colonels kommt zu allem Unglück Harold frühzeitig aus dem Wochenende zurück. Während nun Brindsley versucht alle Möbel und Gegenstände unbemerkt in Harolds Wohnung zurückzubringen, schwindelt sich auch noch Brindslyes in Finnland geglaubte Ex-Freundin in die Gesellschaft. Bis zur Reparatur des Hauptanschlusses durch das E-Werk bleibt kein Stein auf dem anderen ...

Das Schaffen des englischen Dramatikers zeichnet sich durch beeindruckende Vielseitigkeit und die Nutzung verschiedenster theatertechnischer Mittel aus, sodass seine Stücke - unter ihnen "Amadeus", für dessen Filmdrehbuch Shaffer einen Oscar erhielt - zu den meistgespielten Werken der zeitgenössischen Bühnenliteratur zählen.

Die Besetzung
Brindsley Miller Peter Papakostidis
Carol Melkett Olga Török
Miss Furnival Dana Borteanu
Colonel Melkett Dirk Linke
Harold Gorringe Horia Sâvescu
Clea Daniela Török
Schupanski Radu Miodrag Vulpe
Godunow Viorel Suciu
 

Regie Zeno Stanek
Bühne und Kostüme Traian Zamfirescu, Andreas Mathes
Regieassistenz Andrea Nistor, Dana Borteanu
Dramaturgie Cornelia Winkler
 

Technische Leitung Dieter Gebetsberger
Licht Sabine Wiesenbauer
Ton Dieter Treibenreif
Die Ausstattung

Das Bühnenbild zeigt die ärmliche Wohnung eines Londoner Bildhauers. Abgetretener Teppich, unterschiedlichste Tapeten etc. Am Beginn jedoch ist das Zimmer von den Möbeln des Nachbarn Harold Gorringe "geschmückt" (überbordender Kitsch aus Porzellan und alten englischen Möbeln). Während der Handlung werden die Möbel mit alten kurz vor dem Zusammenbruch stehenden Möbeln ausgetauscht.
Kostüme sind eine fantasievolle Mischung aus modernen und klassischen Elementen, den Charakteren der Figuren entsprechend. Wir haben uns für keine spezielle Zeit entschieden.





Die Spieldaten

Premiere: 22. Juli 2010
Weitere Vorstellungen: 23., 24., 30., 31. Juli
6., 7. August 2010 im Herrenseetheater Litschau


Der Autor

Peter Shaffer

wurde 1926 als Sohn jüdischer Eltern in Liverpool geboren. Zehn Jahre später zieht die Familie nach London, wo er und sein Zwillingsbruder die Schule besuchen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges studiert Shaffer an der Cambridge University, an der er 1950 seinen Abschluss in Geschichte macht. Schon früh interessiert sich Peter Shaffer für Literatur. Sein erstes Stück Salzland schreibt er 1951. Fünf Finger Übung wird vom legendären britischen Schauspieler John Gielgud inszeniert und gewinnt den "Evening Standard Drama Award". Später wird es, wie viele seiner Stücke, die in London uraufgeführt wurden, an den Broadway transferiert. 1965 - Shaffer hat sich als Autor schon einen Namen gemacht - wird er vom damaligen Chefdramaturgen des National Theatre London, Kenneth Tynan, und dem Direktor, Laurence Olivier, gebeten, einen Einakter als Auftragswerk für das Haus zu schreiben. Es wird Komödie im Dunkeln.

In den 70er Jahren entstehen seine beiden international erfolgreichsten Stücke: Equus (1973) und Amadeus (1979). Sowohl die Inszenierungen als auch die Verfilmungen wurden mit Preisen überhäuft; Amadeus gewinnt 1984 acht Oscars, darunter jenen für das beste Drehbuch. 2007 erlebt Equus im Londoner West End ein Revival; die Hauptrolle übernahm Harry-Potter-Star Daniel Radcliffe.

Das Partnertheater

Das Deutsche Staatstheater Temeswar

Erste Erwähnungen des deutschsprachigen Theaters in Temeswar gehen schon auf das 18. Jahrhundert zurück. Die Stadt verdankt die Blüte des damaligen Theaterlebens den Wandertruppen aus Berlin, Wien und Pest. 1758 wurde aus städtischen Mitteln im Gebäude des serbischen Magistrats ein Theatersaal errichtet, der ausschließlich diesem Zweck dienen sollte. Am 22. September 1875 ging dann im neuen Temeswarer Franz-Josef-Theater zum ersten Mal der Vorhang auf. Das repräsentative Gebäude prägt heute das Temeswarer Zentrum und beherbergt - einmalig in Europa - Sprechtheater in drei verschiedenen Sprachen: Rumänisch, Deutsch und Ungarisch, sowie auch die Temeswarer Nationaloper.
Die Temeswarer deutsche Staatsbühne wurde am 1. Januar 1953 durch einen Erlass des Bukarester Ministerrates vorerst als deutsche Sektion des Temeswarer Staatstheaters gegründet. 1956 erlangt das Haus administrative Selbstständigkeit unter der Bezeichnung "Deutsches Staatstheater Temeswar", die es auch heute trägt. Seit der Gründung wurden über 370 Inszenierungen produziert, das Theater spielte vor ca. 2,5 Millionen Zuschauern etwa 10.000 Aufführungen in fast allen Ortschaften mit deutscher Bevölkerung in Rumänien, sowie in der ehemaligen DDR, und nach 1989 in der Bundesrepublik Deutschland, in Österreich, Polen, Ungarn, Frankreich, Kroatien und Serbien. Das Deutsche Staatstheater Temeswar (DSTT) wurde im Laufe der Jahre zu einer bedeutenden identitätsfördernden Kultureinrichtung der Rumäniendeutschen und trug - gerade über schwierige Zeiten - maßgeblich zur Sprach- und Kulturpflege dieser Gemeinschaft bei.

Das ausschließliche Minderheitentheater ist jedoch spätestens seit zehn Jahren Geschichte. Infolge des Massenexodus der Rumäniendeutschen in den 70-er bis 90-er Jahren, galt es dann neue Wege zu gehen. Neue Zielgruppen bilden nun die vielen an der deutschen Sprache interessierten, meist jungen Rumänen, ebenso eine heranwachsende deutschsprachige Community in mehreren Städten des Landes. Nicht zuletzt die nicht Deutschkundigen, für die es im Abendspielplan eine Simultanübersetzung gibt. Die Wahrnehmung durch die rumänische wie binnendeutsche Öffentlichkeit als jene eines qualitätsbewussten Theaterproduzenten deutscher Sprache ist eines der wichtigsten Ziele des Theaters. Weiterhin ist es bemüht, Inszenierungen überregional zu präsentieren, auch in der Absicht, überall dort, wo es deutschsprachige Gemeinschaften gibt, eine Regelmäßigkeit des Besuches deutschsprachiger Theateraufführungen zu fördern und somit den Stellenwert der deutschen Sprache und Kultur in diesen Gebieten zu stärken.

Eine der spannendsten Aufgaben unter den neuen Umständen ist es, Impulse aus verschiedenen Theaterkulturen kreativ zu verbinden. Spielleiter aus Rumänien und Deutschland, aus Österreich oder Kanada, finden hier eine produktive multikulturelle Plattform, die sich u.a. aus den Verknüpfungen des deutschen mit dem hiesigen rumänischen und dem ungarischen Theater ergibt. So inszenierten in deutscher Sprache am Haus in den jüngsten Spielzeiten nicht nur rumänienweit anerkannte Regisseure Stücke von Shakespeare über Brecht und Ionesco bis hin zu Marius von Mayenburg. Auch die Gast- und Festspielteilnahmen bestätigen aufs Neue die eingeschlagene Richtung.
Das DSTT wird durch die Stadt Temeswar bezuschusst. Projektförderungen erhält es ebenso durch das Institut für Auslandsbeziehungen e.V. Stuttgart, die Donauschwäbische Kulturstiftung des Landes Baden-Württemberg sowie durch weitere öffentliche und private Stellen aus dem In- und Ausland, die eine entsprechende Breitenwirkung des Theaterbetriebes gewährleisten.

2009
Schrammel-Operette
"UND DAS BEI UNS!"
Komposition: Roland Neuwirth
Libretto: Peter Ahorner
Regie: Zeno Stanek

Musik: Roland Neuwirth und die Extremschrammeln
Musikalische Leitung: Marko Zivadinovic
Bühnenbild: Andreas Mathes
Kostüme: Anna-Katharina Jaritz
Licht: Sabine Wiesenbauer
Choreografie: Ricarda Ludigkeit
Maske: Gerda Fischer
Filmprojektionen: Christoph Hochenbichler
Regieassistenz: Stefanie Zussner
Technische Leitung: Dieter Gebetsberger
Produktionsleitung: Anna Schober

Im Rahmen des Schrammel.Klang.Festival. 2009 in Litschau am Herrensee

Premiere: 10.7.2009
Weitere Vorstellungen:
17.,18., 24., 25., 31. Juli 2009
1., 7., 8. August 2009

Nach einer Volksabstimmung mit dem Traumergebnis von 98 % übersiedeln per Gesetz für einen Sommer alle Wiener ins Waldviertel und alle Waldviertler nach Wien. "Komm zu dir bei uns" heißt das Kulturaustauschprogramm, von dem sich Handel und Wirtschaft einen nachhaltigen Boom erwarten.

"In Wien hau i mein Knedl in ana Nacht am Schedl", skandieren die euphorischen Waldviertler, und so mancher Wiener glaubt, die Waldviertler zu kennen, weil er weiß, wie sie am Würschtlstand schmecken.

Ein Wiener Banker will das Waldviertel gnadenlos abholzen und die größte Erlebnistherme aller Zeiten bauen, ständig genervt von einer Konsum-Tussi und dem Bandleader einer Esoterikband, der ihn durch alle Karmas jagt.

Ein durchgeknallter Waldviertler Dramatiker fühlt sich berufen, das Burgtheater zu entschlacken.

Nur zwei Rebellen bleiben daheim, und tarnen sich als Kulturausgetauschte: Eine Waldviertler Malerin geht als vermeintliche Wienerin in Konfrontation mit dem Banker und der Vorstadt-Paris-Hilton. Und ein Wiener Trafikant gibt sich als Zwettler mit profunden Wienkenntnissen aus, und wird zu seiner Verzweiflung zum Fremdenführer: Seine erschreckende Unkenntnis über sein geliebtes Wien kaschiert ausgerechnet eine Waldviertler Lehrerin.

"UND DAS BEI UNS!" heißt die Schrammeloperette. Wie die Protagonisten heißen, wer mit wem was hatte, hat und haben wird, steht schon fest - wird aber noch nicht verraten ...


Simon Jaritz, Reinhold G. Moritz


Ensemble


Dagmar Bernhard


Anna Clare Hauf, Alfred Pfeifer


Andreas Jankowitsch, Elke Hartmann


Agnes Heginger, Sebastian Fuchsberger


2008
Pflugversuch
von Volker Schmidt


Im Theater BRAUHAUS in Litschau
Koproduktion mit dem Schauspielhaus Salzburg

MIT: GISELA SALCHER, ELKE HARTMANN, JOHANNES ZEILER, HANS DANNER

REGIE: ZENO STANEK
BÜHNE: ANDREAS MATHES
KOSTÜME: ANNA JARITZ
REGIEASSISTENZ: ANNA SCHOBER

Produktion: Zeno Stanek
Technische Leitung: Werkstattinsel - Andreas Mathes & Dieter Gebetsberger

Bilder >>>
Dem vielfach ausgezeichneten jungen österreichischen Autor Volker Schmidt gelingt mit seinem aktuellen Stück die amüsante und ironische Wiederbelebung des Genres "Volkstheater".

Ein Bauernhof im Nirgendwo, einsam, verlassen, heruntergekommen. Zum Begräbnis des Vaters kehrt Georg auf den elterlichen Hof zurück. Er ist vor vielen Jahren im Streit fortgegangen. Seither versucht er sich in der großen Stadt als Maler, angetrieben von seiner ehrgeizigen GeliebtenYvonne. Nun begleitet sie ihn aufs Land, denn der Hof soll weg! Georg ist bereit, sein Erbe zu verkaufen, aber das ist gar nicht so einfach; wohl oder übel müssen die beiden ein paar Tage bleiben.

Maria, die Verwalterin und Vertraute des Vaters, hat in den letzten Jahren den Hof hochgehalten, so gut es eben ging. Georg packt mit an und beginnt plötzlich darin mehr Lebenssinn zu sehen als in der Kunst - Alarm für Yvonne! Diese will besser heute als morgen in die Stadt zurück und Georg in seine Künstlerkarriere zwingen. Aus Langeweile und Provokation beginnt sie mit dem alten Freund Georgs, dem Tischler Christoph, eine schnelle Affäre im Kuhstall. Es kommt, was kommen muss: Georg gibt ihr den Laufpass, sie rauscht beleidigt ab in die Stadt. In der Stille des Hofes bleiben Maria und Georg zurück. Eine zarte Liebe entspinnt sich zwischen den beiden. Maria weiß, was sie will, und Georg weiß nicht wohin ...
Daten:
PREMIERE: 14. AUGUST 2008 20:30 UHR
WEITERE VORSTELLUNGEN: 15., 16., 17., 21., 22., 23., 24 AUGUST 20:30 UHR
Die Vorstellungen finden bei jedem Wetter statt
Gisela Salcher: (Schauspielerin)
Gisela Salcher war, nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule des Volkstheaters in Wien, am Wiener Burgtheater, am Volkstheater Wien, am Stadttheater St. Pölten, am Landestheater Coburg und im Thaliatheater Halle/Saale engagiert. 1999 holte sie Peter Stein zum Faust-Ensemble. Seit 2002 lebt und arbeitet Gisela Salcher wieder in Wien, u.a. am Theater der Jugend, Theater Brauhaus in Litschau, u.a.
Elke Hartmann: (Schauspielerin)
Schauspielausbildung bei Prof. Krauss/Wien.
1987 bis 1995 freie Schauspielerin in Wien. 1995-1998 Absolvierung des Psychotherapeutischen Propädeutikums, danach Theaterarbeit mit psychisch Kranken. Seit 1998 Ensemblemitglied des Schauspielhauses Salzburg (vormals Elisabethbühne Salzburg).
Arbeit u.a. mit Stephan Bruckmeier, Eva Hosemann, Karin Koller, Karl Welunschek, Michael Scheidl, Robert Pienz, Renate Rustler-Ourth, Steffen Höld, Thierry Bruehl, Paola Aguilera.
Johannes Zeiler: (Schauspieler)
geboren 1970 in Vorau (Steiermark). Studium der Germanistik und Geschichte in Graz, Schauspielstudium am Max-Reinhardt-Seminar Wien. Engagements u.a. am Landestheater Coburg, den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel, am Phönix Theater Linz, am Ensemble Theater Wien, Theater im Bahnhof Graz und am Theater der Jugend in Wien. 1999-2002 Mitglied des Faust-Ensembles von Peter Stein. Johannes Zeiler ist auch als Film- und Fernsehschauspieler tätig.
Hans Danner: (Schauspieler)
Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Theologie in Innsbruck. Schauspielausbildung am Schauspielhaus Salzburg (vormals Elisabethbühne). Engagements im Schauspielhaus Salzburg, am Hoftheater Gossam, in der neuebühnevillach und beim 3. Tiroler Dramatikerfestival ("Höhenangst" von Hubert Flattinger, Regie: Alexander Kratzer; Premiere: 22. Juni 2006, 20.30 Uhr, Talstation Hungerburgbahn). Arbeit u.a. mit Marion Hackl, Steffen Höld, Paola Aguilera, Alexander Kratzer.
Zeno Stanek: (Regie)
Zeno Stanek, Der Regisseur, Produzent und Verlagsleiter wurde 1971 in Wien geboren.
Von 1992 bis 1996 Regiestudium am Max Reinhardt-Seminar.
1993 gründete er das Theater BRAUHAUS in Hörmanns/Waldviertel.
Seit 1998 Geschäftsführung des Familienunternehmens Kaiser & Co. GesmbH. (Bühnenverlag und Agentur)
Regiearbeiten unter anderem für Volkstheater Wien, Landestheater Salzburg,
Theater der Jugend Wien, Theater Phönix Linz, Theater Gruppe 80,
Deutsches Staatstheater Temeswar in Rumänien, Theater Rampe Stuttgart,
NÖ Donaufestival und Theater BRAUHAUS.
2005 Mitbegründer des Schreibworkshops "Schreibzeit".
2006 Gründung des mobilen PopUp-Theaters.
2007 künstlerische Leitung Schrammel.Klang.Festival in Litschau
Andreas Mathes: (Bühnenbild)
Der Bühnenbildner Andreas Mathes machte seine Ausbildung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien für Bühnen und Filmgestaltung. Mitbegründer des Theater BRAUHAUS. Bühnenbilder für Theater Phönix Linz, Ronacher Wien, Stadttheater Herford, Theater Rampe Stuttgart, NÖ Donaufestival, Theater der Jugend Wien, Theater Bremen, uvm. Neben seiner Arbeit als Bühnenbildner arbeitet Andreas Mathes auch als Möbeldesigner.
Anna Katharina Jaritz: (Kostüme)
1979 in Wien geboren und machte ihre Ausbildung für Bühnengestaltung an der Akademie der Bildenden Künste, Wien in der Meisterklasse von Erich Wonder. Als Kostüm- und Bühnenbildnerin arbeitete sie ua. für das Macedonian National Theatre Skopje, die National Opera Sofia, das Carambolage Bozen, das Schauspielhaus Wien und für die Sommerspiele Altenburg. Zahlreiche Ausstattungsassistenzen führten sie an Theater in Wien, Graz und Berlin.
Anna Schober: (Produktionsassistenz/Regieassistenz)
Nach ihrem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaften in Wien und Lyon arbeitete Anna Schober als Künstlerische Leiterin, Produktionsassistentin, Dramaturgin, Presseassistentin und Regieassistentin. So zum Beispiel beim Jazzfestival "wellenklaenge" in Lunz am See, bei André Hellers "Afrika! Afrika!", am Wiener Volkstheater und dem Wiener Metropol. 2003 organisierte sie als Künstlerische Leiterin das interdisziplinäre "Fehl-t am Platz"-Festival. Weitere Theatererfahrung sammelte sie als Darstellerin eines Puppentheaters und bei Studentenproduktionen in Wien und Frankreich.
Kritiken

Kritiken Waldviertel

Wer Sommertheater ohne Burg, Schloss oder Stift, ohne Nestroy und ohne Adi Hirschal sehen will, muss weit fahren. Genau 147 Kilometer von der Falter-Redaktion entfernt, in Hörmanns bei Litschau im nördlichen Waldviertel, befindet sich das Theater Brauhaus, wo der Wiener Regisseur Zeno Stanek anders Sommertheater macht - mit richtigen Schauspielern statt halben Stars, zeitgenössischen Stücken und einem echten Kornfeld als Kulisse. Heuer steht eine Uraufführung auf dem Programm; der aufstrebende Dramatiker Volker Schmidt wurde beauftragt, das Genre "Bauerntheater" neu zu beleben. Unter dem schönen Titel "Pflugversuch" lieferte Schmidt eine Mischung aus unterhaltsamer Stadt-Land-Komödie und berührendem Künstlerdrama [...]
Falter, Wolfgang Kralicek

Uraufführung / "Pflugversuch" im nördlichsten Theater Österreichs: Ein Stück über die wesentlichen Fragen des Menschseins.

Schwungvoll im Kuhmist
Das nördlichste Theater Österreichs spielt wieder: Der Klosterneuburger Autor Volker Schmidt schrieb eigens für das Theater Brauhaus in Hörmanns bei Litschau das Auftragswerk "Pflugversuch". Die Uraufführung fand am 14. August statt. Auf einem Bauernhof mitten im Nirgendwo - könnte also durchaus in Hörmanns sein - siedelt Schmidt sein Stück an. Georg, einst ausgezogen, um in der Großstadt Maler zu werden, kehrt an die Stätte seiner Jugend zurück. Zweck der Reise ist es, den Bauernhof des verstorbenen Vaters zu verkaufen. Was nur als Zwischenstopp geplant war, wird für Georg zur Endstation.
Inszeniert wird die Uraufführungsproduktion von Zeno Stanek, der mit der Kulisse (wieder) viel Sinn für Originalität beweist. Wie in einer Arena wohnen die Besucher dem Schauspiel auf gatschigem Terrain bei - Kuhmistgestank, Ackerkulisse und Stallgeräusche inklusive. In dieser Szenerie entwickelt Stanek ein recht schwungvolles Theaterstück, das gezielt mit Klischees spielt, ohne sie allzu plakativ herauszustreichen. ...

Stark ist "Pflugversuch" vor allem da, wo es um die Inhalte geht. Der Dorfkaiser, der mit aller Gewalt seinen Golfplatz durchsetzen will, das Misstrauen, mit dem einander "Stadtmenschen" und "Landmenschen" begegnen, die Existenzkrise des Bauerntums, die Sinnfragen des künstlerischen Schaffens und die nur scheinbare Sinnhaftigkeit des urbanen Lebens - das alles packt Schmidt in sein Stück, das nie Gefahr läuft, ein "Bauernstück" zu sein. Vielmehr ist "Pflugversuch" ein Stück über das Menschsein.
Stark die Akteure, allen voran Gisela Salcher. Tatkräftig, bodenständig, mit viel Liebe zur Authentizität mimt Salcher die Maria, die den Betrieb auf dem Hof aufrecht hält - Salcher ist ein Bühnenereignis, das inmitten von Kuhmist und Gatsch keine Sekunde lang an der Ernsthaftigkeit ihrer Mission zweifeln lässt.
Fazit: Tolles Stück, starkes Ensemble, authentische Kulisse - sehenswert !
NÖN, Daniel Lohninger

Die zauberhaften Produktionen von Zeno Stanek und seinem Team sind längst kein Geheimnis mehr.
Bezirksblätter Gmünd

Das Ergebnis ist kein "Bauernstück", sondern ein Stück über das Menschsein. Und das vor der Hörmannser Naturkulisse, inmitten von Kuhmist und Gatsch. Fazit: Tolles Theater mit exzellenten Akteuren vor authentischer Naturkulisse.
Niederösterreichische Nachrichten

Kritiken Salzburg

Der Autor skizziert mit treffenden Dialogen in grandioser Weise die aktuelle Situation in der heutigen Landwirtschaft, wertfrei und ohne Schnörkel. Macht es für die Kleinen Sinn weiter zu machen oder soll man verkaufen, so lange es noch etwas bringt? Was sind Traditionen wert? Es wird in der Darstellung der Problematiken kein Klischee ausgelassen. Letztendlich aber liegt die Kraft für Neues dort, wo man seine Wurzeln hat.

Die Inszenierung hat mir sehr gut gefallen, Johannes Zeiler, Elke Hartmann, Gisela Salcher und Hans Danner konnten in ihren Rollen überzeugen. Das Bühnenbild war stark, man hatte das Gefühl, irgendwo am Land zu sein, inmitten von wogenden Getreidefeldern; man konnte die frische Erde förmlich mit allen Sinnen erfassen. Der tosende Applaus des Premierenpublikums war der verdiente Lohn für den beeindruckenden Theaterabend im Salzburger Schauspielhaus.
Dorfzeitung, Karl Traintinger

Die Zuschauer sitzen um eine erdige Arenabühne. Von den Wänden leuchten Landschaftsfotografien. Der Stallgeruch ist zwar nicht zu spüren, dafür aber sind Muhen, Meckern und Gackern lebensecht zu hören: So schafft man Land auf einer Bühne (Andreas Mathes). Dort hat Regisseur Zeno Stanek die nicht ganz ungebrochenen, aber doch viel zu geradlinigen Klischees, die sich in knorrigen Satzfetzen oder einsilbiger Sprachlosigkeit äußern, liebevoll in Szene gesetzt: artifiziell, bodenständig sozusagen. Es liegt ein Stoff vor, der fernsehtauglich Identifikation ermöglicht und doch kein "Bauerntheater" ist. [...]
Gewaltiger Applaus.
Salzburger Nachrichten

An drei Seiten sitzt das Publikum um den Bühnenbereich, der durch Metallgestänge und Bretter begrenzt ist. Es hat etwas von einem Zoo, etwas ungemein voyeuristisches (Bühne - Andreas Mathes), und sowohl für Schauspieler als auch Publikum ungewohnt, so nahe aneinander zu sein. In dem eingezäunten Geviert ist dann auch alles da, was den Bauernhof ausmacht ... Maria (Gisela Salcher - hervorragend) hat den Hof über viele Jahre geführt und macht aus Georg, dem Künstler nun Georg, den Bauern. Und, das sei vorweg verraten, sie schaffen es, diesen gegen alle Widerstände zu halten. Eine interessante Schlüsselfigur wird durch Christoph (Hans Danner), Georgs Freund aus Jugendzeiten, verkörpert, die schwierigste Rolle in dem Quartett, ist er doch Katalysator für die Beziehungsproblematik zwischen Yvonne und Georg (die Sexgeschichte, siehe oben, er fängt was mit Yvonne an) und Beschreiber der Handlung, ähnlich wie in der griechischen Tragödie der Chor, aber eben in einer One-Man-Show. Es sind die einzigen "Brüche" in dem ansonsten sehr schlüssigen Text.[...]

Johannes Zeiler schafft es hervorragend die Spannungen zwischen dem Künstler und dem Bauern, die Zweifel an der Sinnhaftigkeit der Kunst und die Landwirtschaftsromantik auf die Bühne zu bringen. Gisela Salcher als Maria spielt die Einfache, die Verschlossene, die Vertriebene subtil und sicher. Keine leichte Aufgabe zwischen Hochdeutsch und Dialekt zu wechseln und nicht ins Banale abzugleiten. So naturgetreu uns das Brauhaus die Bühne ins Schauspielhaus liefert, so authentisch wirken die Kostüme (Anna Jaritz).
Der Erfolg des Stückes ist vorprogrammiert, der Publikumsgeschmack wurde getroffen, großer Applaus.
Drehpunkt Kultur, Thomas Gruber


2007
DAS GEDÄCHTNIS DES WASSERS


Komödie von Shelagh Stephenson, Österreichische Erstaufführung

Mit: Doris Hindinger, Barbara Gassner, Elisabeth Osterberger, Angela Schneider, Alexander Jagsch,Gottfried Neuner
Regie: Viktoria Schubert
Bühne: Stephan Koch
Kostüme: Inge Stolterfoht
Regieassistenz: Viktoria Pichler

Bilder >>>

Inhalt:
Der Tod ihrer Mutter Vi führt drei sehr unterschiedliche Schwestern wieder zusammen. Die Leere am Tag vor der Beerdigung ruft Erinnerungen hervor und führt so zu leidenschaftlichen wie tragikomischen Auseinandersetzungen.

Im Zimmer der verstorbenen Mutter versucht Mary versäumten Schlaf nachzuholen. Nacheinander treffen ihre Schwestern Teresa und Catherine ein. Jede der Frauen bringt die eigenen Konflikte mit: Während Teresa in einer etablierten, aber öden Ehe lebt, wartet Catherine verzweifelt auf den Anruf ihres neuesten Liebhabers. Die Ärztin Mary hingegen - als zentrale Figur des Trios und des Stückes - kämpft um einen verheirateten Mann.

Teresas Mann Frank, mit seinem Leben unzufriedener Inhaber eines Bioladens, sowie Mike, der Kollege und Geliebte Marys, kommen hinzu. Gemeinsam versucht man, die umfangreiche Garderobe der Toten zu ordnen. Die Konflikte der Frauen untereinander, die Erinnerung an die gemeinsame Kindheit und an die eindrucksvolle Person ihrer Mutter schaffen eine hysterische Stimmungslage: Die Frauen steigern sich hinein in eine grotesk-karnevalistische Modenschau. Ein Anruf führt die Akteure in die Realität zurück.

„Not many dramatists have as sharp an eye for the quircks of character as Stephenson, and still fewer are so adroit when it comes to turning comic dialogue. If I did not care very much about their fate, I laughed and laughed...“ (The Times)
Shelagh Stephenson:
Die britische Autorin stammt aus Northumberland. In Manchester studierte sie Drama und arbeitete im Anschluss als Schauspielerin, allerdings mit nur mäßigem Erfolg. Als sie sich dann dem Schreiben zuwandte, schrieb sie zunächst Hörspiele für BBC Radio 4. Eines der fürs Radio verfassten Stücke (Five Kinds of Silence) gewann 1996 den Writers' Guild Award for Best Original Radio Play. Im Juli 1996 feierte Shelagh Stephenson mit der Uraufführung von "The Memory of Water" (Gedächtnis des Wassers) am Hampstead Theatre in London ihren ersten Triumph auf dem Theater. Das Stück gewann 2000 den Olivier Award for Best Comedy.
Daten:
9.,10., 11., 12., 16., 17., 18., 19. August im Theater BRAUHAUS
20.30 Uhr
Die Vorstellungen finden bei jedem Wetter statt.

KARTENVORVERKAUF: GÄSTESERVICE LITSCHAU +43 2865 5385

24., 25., 31. August und 1. September Filmhoftheater
Downlaod:
Pressemappe
Viktoria Schubert:
Schauspielerin und Regisseurin.
Die in Wien geborene Schauspielerin und Regisseurin spielte zahlreiche Rollen an renommierten Theatern im deutschsprachigen Raum. Als Regisseurin arbeitete sie unter anderem am Theater in der Josefstadt, Volkstheater Wien, dem Waldviertler Hoftheater und bei den Wiener Festwochen.
Barbara Gassner:
Geboren in Zell/See, machte Ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellenden Kunst in Graz. Theaterengagements führten sie u.a. zum Serapionstheater Wien, Theater Rabenhof Wien, Theater in der Drachengasse Wien, Renaissancetheater Wien, Stadttheater Aachen, Pernerinsel Hallein, Staatstheater Karlsruhe, Steirischer Herbst Graz, Theater in der Winkelwiese Zürich, Reithalle Bern und Stadttheater Biel-Solothurn.
Angela Schneider:
SchneiderAngela Schneider absolvierte ihre Schauspielausbildung am Volkstheater in Wien; danach zahlreiche Engagements an verschiedenen Bühnen, u.a am Stadttheater Klagenfurt, dem Landestheater in Linz und Salzburg und den Sommerspielen in Stift Altenburg. Weitere Auftritte in zahlreichen Film- und Fernsehaufführungen.
Elisabeth Osterberger:
Nach ihrer schauspielerischen Ausbildung wurde sie vom Theater in der Josefstadt, Landestheater Linz, Theater in der Drachengasse, Theater mbH, Ensembletheater, Kleine Komödie Wien, WUT-Theater, etc., engagiert. Für Film und Fernsehen war sie unter anderem bei, "Iris und Violetta", "Sommersee", "Sinan Toprak ist der Unbestechliche", u.v.m. tätig. Zu ihren aktuellen Theaterprojekten zählen "Jugendwahn", Gastrolle in der TV-Serie "Novotny und Maroudi"
Gottfried Neuner:
Neuner absolvierte sein Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar. Danach folgten Engagements u.a. an den Städtische Bühnen Osnabrück, im Kabarett Simpl, im Theater in der Josefstadt, im Schauspielhaus Wien, im Rabenhof, am Volkstheater Wien und neuebuehnevillach. Auch diverse Film- und Fernseharbeiten prägen seinen Werdegang.
Doris Hindinger:
Doris Hindinger wurde 1999 bis 2002, nach ihrer Ausbildung am Schubert Konservatorium in Wien, am Theater Phönix in Linz Ensemblemitglied und spielte dort zahlreiche Rollen. Weitere Engagements hatte sie u.a. in der Theater.m.b.H Wien, im Waldviertler Hoftheater, bei den Sommerspielen Feuchtwangen, an der Volksoper, im Rabenhof und neuebuehnevillach. Im mehrfach ausgezeichneten Film "Arabesken um Frosch" von Hakon Hirzenberger und Paul Harather war sie kürzlich auch auf der Leinwand zu sehen.
Alexander Jagsch:
Ausbildung an der Schauspielschule des Volkstheaters Wien, Engagements u.a. Theater in der Drachengasse, Theater Phönix Linz, Waldviertler Hoftheater, Festspiele Reichenau, Volkstheater Wien, Theater in der Josefstadt.

2007/2008
Schrammel.Klang.Festival
Der Traum eines eigenen Festivals für die Schrammelmusik wird Realität.
Litschau wird zur Festivalstadt.

Musik. Natur. Familie. Dieser Mix aus Kultur und Erlebnis bereichert Niederösterreich um ein weiteres wichtiges Ereignis.
Das Schrammel.Klang.Festival verbindet Volkskultur und Literatur sowie Traditionelles und Unkonventionelles.

Nicht nur um die wichtigen traditionellen Bereiche der Schrammelmusik zu beleuchten, sondern auch um moderne Aspekte dieses einzigartigen Musikzweigs hörbar zu machen, ist es höchst an der Zeit ihr einen eigenen Raum in Form eines Festivals zu schaffen.

www.schrammelklang.at
Theaterstück "Herzfleisch" von René Freund
Eine Collage der Schrammelbrüder.
Zeno Stanek, künstlerische Leitung und Intendanz
Der Regisseur, Produzent und Verlagsleiter wurde 1971 in Wien geboren.
Von 1992 bis 1996 Regiestudium am Max Reinhardt-Seminar.
1993 gründete er das Theater BRAUHAUS in Hörmanns/Waldviertel.
Seit 1998 Geschäftsführung des Familienunternehmens Kaiser & Co. GesmbH. (Bühnenverlag und Agentur)
Regiearbeiten unter anderem für Volkstheater Wien, Landestheater Salzburg,
Theater der Jugend Wien, Theater Phönix Linz, Theater Gruppe 80,
Deutsches Staatstheater Temeswar in Rumänien, Theater Rampe Stuttgart,
NÖ Donaufestival und Theater BRAUHAUS.
2005 Mitbegründer des Schreibworkshops "Schreibzeit".
2006 Gründung des mobilen PopUp-Theaters.
2007 künstlerische Leitung Schrammel.Klang.Festival in Litschau
Gisela Salcher (Schauspielerin)
Gisela Salcher war, nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule des Volkstheaters in Wien, am Wiener Burgtheater, am Volkstheater Wien, am Stadttheater St. Pölten, am Landestheater Coburg und im Thaliatheater Halle/Saale engagiert. 1999 holte sie Peter Stein zum Faust-Ensemble. Seit 2002 lebt und arbeitet Gisela Salcher wieder in Wien, u.a. am Theater der Jugend, Theater Brauhaus in Litschau, u.a.
Hakon Hirzenberger (Autor, Regisseur, Schauspieler)
Die Liebe zum Theater entdecke er sehr früh, schon in der Volkschule inszenierte er Opern in seinem kleinen selbstgebauten Opernhaus.
Nach einem abgebrochenen Jusstudium, entschied er sich für die Schauspielerei und studierte am Konservatorium der Stadt Wien.
Nach Jahren des festen Engagements am Volkstheater Wien, Schauspielhaus Zürich, Theater in der Josefstadt, entschied er, sich nicht mehr fix binden zu wollen. Er lebt und arbeitet als freier Regisseur, Schauspieler und Autor in Wien.
Daniel Keberle (Schauspieler)
Daniel Keberle besuchte das Akademische Gymnasium in seiner Heimatstadt Wien, wo er auch mit der Schauspielausbildung begonnen hat. Er spricht nicht nur Wienerisch sondern auch Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Russisch. Seine Anfängerjahre verbrachte er am Volkstheater und am Theater der Jugend in Wien und am Landestheater Coburg. Zu seinen privaten Leidenschaften gehört u. a. die Musik, der Sport und gutes Essen.
Johannes Zeiler (Schauspieler)
Nach seiner Ausbildung am Max Reinhardt Seminar war Johannes Zeiler am Landestheater Coburg und an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel engagiert, bevor ihn Peter Stein für das Faust-Ensemble entdeckte. Weitere Engagements boten sich am Theater der Jugend Wien, bei den Sommerspielen Melk, im Theater Drachengasse Wien, im Ensemble Theater Wien, Theater Phönix /Linz und Theater Brauhaus in Litschau. Weiters spielt er in Film- und Fernsehproduktionen.
Neue Wiener Concert Schrammeln
Seit 1995 beleben die Neuen Wiener Concert Schrammeln die Wienerliedszene.
Durch Ihren unverwechselbaren Stil sind sie inzwischen weit über die Grenzen Wiens bekannt. Auf der Suche nach einem neuen Wiener Klang erweitern sie ständig ihr Repertoire mit neuen und eigenen Kompositionen.

2006
Woody Allen
Eine Mittsommernachts-Sex-Komödie
Eine Komödie mit

Andrew Gottfried Neuner
Dulcy Doris Hindinger
Maxwell Johannes Zeiler
Leopold Horst Schily
Ariel Silvia Meisterle
Adrian Gisela Salcher

Regie, Produktion Zeno Stanek
Bühne, Technische Leitung Andreas Mathes
Kostüme Ingrid Leibezeder, Anna Strobl
Musik Heinz Wolfgang Fallmann
Lichtdesign Sabine Wiesenbauer
Dramaturgie Florian Petsch
Produktionsleitung Isabella Schießler-Lotschak
Bühnenbau Werkstattinsel:
  Dieter Gebetsberger
  Joe Messner
Maskenbetreuung Marta Ruess
Lichtrequisite Jan Maria Lukas

Bühnenrechte: S. Fischer Verlag

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DAS STÜCK
Die Mittsommernachts-Sex-Komödie spielt an einem Wochenende auf dem Land. Im Haus des Ehepaares Andrew und Adrian treffen zwei weitere Paare ein: die Verlobten Leopold und Ariel, sowie das Liebespaar Maxwell, ein Arzt und Dulcy, eine Krankenschwester. Andrew und Adrian haben Sex- Probleme und außerdem hat Andrew seiner Frau verschwiegen, dass er Ariel von früher kennt und sich beinahe einmal in sie verliebt hat. Bei einem gemeinsamen Ausflug in den nahe gelegenen Wald beginnen die Beziehungen ins Wanken zu geraten und die Spannungen untereinander werden stärker. Maxwell entdeckt seine Liebe zur schönen Ariel und Leopold möchte die letzten freien Stunden vor seiner Eheschließung mit der aufreizenden Dulcy nutzen. Andrew dagegen ist Maxwells heimliches Liebeswerben um Ariel ein Dorn im Auge, da er selbst die damals verpasste Gelegenheit mit Ariel nachholen und ein neues Leben mit ihr beginnen möchte.

Das Stück spielt im Jahre 1906. Heute, hundert Jahre später, haben sich die Menschen, die Beziehungen und die Konflikte kaum verändert. Die Zeit der Jahrhundertwende und des Jugendstils stellen gerade für Österreich einen besonderen Reiz dar. Zeitgenossen wie Arthur Schnitzler und Sigmund Freud haben diese Epoche geprägt und wurden wiederum von ihr beeinflusst. Die Stücke Schnitzlers beispielsweise sind der Thematik der Mittsommernachts-Sex-Komödie sehr ähnlich, jedoch in erster Linie keine Komödien. Woody Allen wollte dieser Zeit und dem Thema Sexualität und Metaphysik in seiner typisch ironischen und unverwechselbaren Art entgegentreten.

DER AUTOR
Woody Allen, am 1. Dezember 1935 in Brooklyn, New York (eigentlich als Allen Stewart Konigsberg) geboren, ist US-amerikanischer Autor, Regisseur und Schauspieler. Neben über 25 Filmen als Drehbuchschreiber und Regisseur hat Woody Allen unzählige Erzählungen, Theaterstücke und Kolumnen geschrieben und ist nebenbei begeisterter Jazzmusiker. Allen arbeitet anfangs für NBC und schreibt Drehbücher für die Ed Sullivan Show und die Tonight Show. Er entwickelt dabei seinen eigenen “intellektuellen” Stil, der ihn für die konventionellen Shows unbrauchbar macht. Anfang der 60er Jahre arbeitet Allen erfolgreich als stand up-comedian in Nachtclubs. Aus der New Yorker Lokalgröße wird ein landesweit bekannter Komiker, der schließlich auch in Las Vegas auftritt.

1964 bekommt Allen das Angebot das Drehbuch zu “What´s new, Pussycat?” zu überarbeiten und eine Nebenrolle in dem Film zu spielen. Der Film - der erste, an dem Allen mitgewirkt hat – wird ein großer Erfolg. In den 70er und 80er Jahren feiert Allen seine größten Erfolge. Seine Filme erhalten die wichtigsten Auszeichnungen. An den “Stadtneurotiker” gehen 1978 vier “Oscars” (Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Hauptdarstellerin), “Innenleben” wird ein Jahr darauf für fünf “Oscars” nominiert, geht aber leer aus. 1982 dreht er “A Midsummer Night’s Sex Comedy“ (Eine Sommernachts-Sexkomödie).1988 wird “Hannah und ihre Schwestern” mit drei “Oscars” ausgezeichnet. Allen dreht weiterhin pro Jahr einen Film, zuletzt 1999 “Sweet and lowdown”, 2000 “Schmalspurganoven“, 2001 “Im Bann des Jade- Skorpions“, 2002 “Hollywood Ending“, 2003 “Anything Else“, 2004 “Melinda and Melinda“ und 2005 “Matchpoint“.

DIE SCHAUSPIELER
Gottfried Neuner absolvierte sein Schauspielstudium am Max Reinhardt Seminar. Danach folgten Engagements u.a. an den Städtische Bühnen Osnabrück, im Kabarett Simpl Wien, im Theater in der Josefstadt Wien, im Schauspielhaus Wien, am Rabenhof Wien, am Volkstheater Wien und neuebuehnevillach. Auch diverse Film- und Fernseharbeiten prägen seinen Werdegang.
Gisela Salcher war, nach ihrer Ausbildung an der Schauspielschule des Volkstheaters in Wien, am Wiener Burgtheater, am Volkstheater Wien, am Stadttheater St. Pölten, am Landestheater Coburg und im Thaliatheater Halle/Saale engagiert. 1999 holte sie Peter Stein zum Faust-Ensemble, wo sie auch mit Klaus Michael Gröber arbeitete. Seit 2002 lebt und arbeitet Gisela Salcher wieder in Wien, u.a. am Theater der Jugend.
Nach seiner Ausbildung am Max Reinhardt Seminar war Johannes Zeiler am Landestheater Coburg und an den Bühnen der Landeshauptstadt Kiel engagiert, bevor ihn Peter Stein für das Faust-Ensemble entdeckte. Weitere Engagements boten sich am Theater der Jugend Wien, bei den Sommerspielen Melk, im Theater Drachengasse Wien, im Ensemble Theater Wien und im Theater Phönix Linz. Weiters spielt er in Film- und Fernsehproduktionen.
Doris Hindinger wurde 1999 bis 2002, nach ihrer Ausbildung am Schubert Konservatorium in Wien, am Theater Phönix in Linz Ensemblemitglied und spielte dort zahlreiche Rollen. Weitere Engagements hatte sie u.a. in der Theater.m.b.H Wien, im Waldviertler Hoftheater, bei den Sommerspielen Feuchtwangen, an der Volksoper, am Rabenhof und neuebuehnevillach. Im mehrfach ausgezeichneten Film “Arabesken um Frosch“ von Hakon Hirzenberger und Paul Harather war sie kürzlich auch auf der Leinwand zu sehen.
Horst Schily machte seine Schauspiel- und Regieausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien. Theaterengagements führten ihn u.a. ans Burgtheater Wien, Staatstheater Hannover, Bühnen der Stadt Kiel, Schauspiel der Stadt Essen und Staatstheater Braunschweig. Er erarbeitet Rollen, wie Hamlet, Franz Moor, Tasso, Tellheim, Marinelli, Titus Feuerfuchs, Dr. Rank, Krogstad, Faust, Meister Anton uvm. mit Regisseuren, wie Wolfgang Glück, Stavros Doufexis, Gerhard Hess und Anna Maria Krassnigg, u.a|.
Schon während und nach ihrer Schauspielausbildung an der Kunstuniversität in Graz spielte Silvia Meisterle unter anderem am Schauspielhaus Graz, im Theater im Palais, bei den Salzburger Festspielen, im Theater Phönix Linz und am Theater der Jugend in Wien.
Für Film und TV wurde sie von Barbara Albert und Götz Spielmann entdeckt.
DAS TEAM
Der in Wien geborene Regisseur und Produzent Zeno Stanek absolvierte sein Regiestudium am Max Reinhardt Seminar. 1993 gründete er das Theater BRAUHAUS in Hörmanns/Waldviertel. Seit 1998 ist er Geschäftsführer des Familienunternehmens Kaiser & Co GesmbH (Bühnenverlag und Agentur). Regiearbeiten u.a. für Volkstheater Wien, Landestheater Salzburg, Theater der Jugend Wien, Theater Phönix Linz, Theater Gruppe 80, Deutsches Staatstheater Temeswar in Rumänien, Theater Rampe Stuttgart, NÖ Donaufestival. Kulturpreis des Landes NÖ für darstellende Kunst.
Der Bühnenbildner Andreas Mathes machte seine Ausbildung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien für Bühnen und Filmgestaltung. Mitbegründer des Theater BRAUHAUS. Bühnenbilder für Theater Phönix Linz, Ronacher Wien, Stadttheater Herford, Theater Rampe Stuttgart, NÖ Donaufestival, Theater der Jugend Wien, Theater Bremen, uvm. Neben seiner Arbeit als Bühnenbildner arbeitet Andreas Mathes auch als Möbeldesigner.
Seit ihrer Ausbildung an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien für Bühnenkostüm ist Ingrid Leibezeder freischaffende Kostümbildnerin für Theater, Oper, Tanz und Film. Kostümbilder für zahlreiche Filme und Theateraufführungen in Wien, Köln, Braunschweig, Stuttgart, Freiburg, Tübingen, Salzburg, Linz, uvm.
Anna Katharina Strobl ist 1979 in Wien geboren und machte ihre Ausbildung für Bühnengestaltung an der Akademie der Bildenden Künste, Wien in der Meisterklasse von Erich Wonder. Als Kostüm- und Bühnenbildnerin arbeitete sie ua. für das Macedonian National Theatre Skopje, die National Opera Sofia, das Carambolage Bozen, das Schauspielhaus Wien und für die Sommerspiele Altenburg. Zahlreiche Ausstattungsassistenzen führten sie an Theater in Wien, Graz und Berlin.
Der Musiker und Komponist Heinz Wolfgang Fallmann studierte am Schubertkonservatorium in Wien Jazzgitarre, sowie Tonsatz und klassische Gitarre am Konservatorium der Stadt Wien. 1998 produzierte er seine Debut-CD “the noise of my village“. Bühnenmusiken für Landestheater Salzburg, Volkstheater Wien, Landestheater und Festspielhaus St. Pölten, Stadttheater Herford, Donaufestival Krems. 2005 gründete er gemeinsam mit Martin Ptak das Orchester “Velvet Elevator“.
Begonnen hat die Berufslaufbahn von Isabella Schießler-Lotschak schon während ihres Kunstgeschichtestudiums in Wien. Sie arbeitete als Regieassistentin für zahlreiche Tourneeproduktionen und war Assistentin der Geschäftsleitung beim Hans Pero Verlag, Wien. 2001-2005 leitete sie das künstlerische Betriebsbüro der Bad Hersfelder Festspiele, BRD, wo sie auch zwei Jahre als Pressereferentin tätig war.
Florian Petsch ist 1970 in Wien geboren. Er studierte Philosophie und Literaturwissenschaft und lebt seit 1996 hauptsächlich in Berlin. Pendelbewegung zwischen Marktforschung (Kommerz) und Wissenschaft (Kultur). Diverse Projekte und Arbeiten für Theater, Vorträge und Artikel.
KRACH IM HAUSE GOTT
von Felix Mitterer
Theater.Werkstatt BRAUHAUS, Litschau, 1999
Gastspiel beim NIEDERÖSTERREICHISCHEN DONAUFESTIVAL, 2000
ROMEO UND JULIA
nach William Shakespeare
(für 7 Schauspieler)
Theater.Werkstatt BRAUHAUS,
Tournee im Theaterzelt von Litschau bis Wien, 1997
STREIT IN CHIOZZA
von Carlo Goldoni
Theater.Werkstatt BRAUHAUS, Seebühne Litschau,
Gars/Kamp, 1995
Kulturpreis des Landes Niederösterreich für Darstellende Kunst
LYSISTRATA
von Aristophanes
Theater.Werkstatt BRAUHAUS, Litschau
Burgruine Gars/Kamp; Schloss Hungen (D), 1994
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